(II) - Psychologische Beratung/Coaching oder Gestalt-Therapie von Privatpersonen

Zunehmend erlebe ich, dass Menschen den Bedarf oder den Wunsch haben, sich in unterschiedlichen Lebensbereichen beraten - neudeutsch "coachen" zu lassen. Die Themen sind vielfältig. Diese können sich sowohl auf private Anliegen beziehen, sie können aber auch im beruflichen Umfeld liegen.

 

Themen im privaten Bereich könnten beispielsweise sein:

 

  • Beziehungsthematiken: Konflikte im Paar- Familiensystem oder mit Freunden
  • Beziehungs-Losigkeit (Einsamkeit)
  • Umbruch-Situationen (Scheidung, Tod, Krankheit, Biologische Umbrüche im Leben,...)

 

Themen im beruflichen Umfeld könnten beispielsweise sein:

  • Probleme mit Kollegen, Vorgesetzten oder Mitarbeitern
  • Mobbing
  • Überforderungszustände (Stress, Burnoutgefahr),
  • Berufliche Umbruch-Situationen (Jobwechsel, Vorgesetztenwechsel)

 

In beiden Themenfeldern spielen natürlich unsere INNEREN psychischen Prozesse eine entscheidende Rolle. Es geht also immer auch um eine PERSÖNLICHKEITS-ENTWICKLUNG, um die allgemeine Stärkung der Kommunikationsfähigkeit und der Selbstregulation (Selbst-Organisation = Alltagsorganisation und Zielerreichung ebenso wie eine Gefühls-Regulation = Umgang mit schwierigen eigenen Gefühlen und Stimmungen).

 

 

Daneben erlebe ich vom Beratungsbedarf her auch diejenigen Menschen, die in schwerer psychischer oder seelischer Not sind und die einen Weg zusätzlich zum oder neben dem bestehenden Gesundheitssystem für sich suchen. Mit diesen Menschen gehe ich verantwortungsvoll um und untertütze gerne und kompetent. Durch meine mehrjährige Erfahrung während meiner Studienzeit auf verschiedenen Stationen der Psychiatrie der Uniklinik Tübingen und meiner einjährigen Vollzeit-Tätigkeit vor dem Studium in der Geschlossenen Abteilung der Psychiatrie (in der Pflege als FSJ) kenne ich die Verantwortung einer psychologischen Beratung und kann Grenzen einer solchen einschätzen.

 

 

 

 

Worin besteht der Unterschied zwischen "Beratung/Coaching" einerseits und Gestalt-"Therapie" andererseits?

 

Wenngleich ich auch Erfahrung in verschiedensten psychologischen Techniken und Richtungen habe, so ist doch mein "Grundhandwerkszeug" sowohl für die Beratung als auch für die Therapie von privaten Klienten die Gestalttherapie nach F. Perls. Hierin bin ich ausgebildet und habe langjährige Erfahrung (siehe Rubrik "Über mich"). In der Beratung gehe ich fokussiert vor in Bezug auf die "Behebung" einer bestimmten Problematik oder die Zielerreichung eines definierten Ziels bei Veränderungswünschen.

 

In der Gestalttherapie sind die Prozesse offener, die Anliegen grundlegender Natur. Die Anliegen beziehen sich meist auf bereits länger andauernde Beschwerden im psychischen Bereich oder sich immer wieder wiederholende Problematiken. Hier wünsche ich, dass Sie sich als Klient nach einigen Probesitzungen auf einen vorher definierten Zeitraum einlassen. Denn im therapeutischen Prozess geht es oft auf und ab und es ist ratsam, sich auch in schwierigen Situationen einzulassen. Dies gelingt durch ein getroffenes Committment leichter.

 

Die Gestalttherapie ist leider keine von den Krankenkassen übernommene Psychotherapieform. Sie muss also meist von Ihnen als Klient selbst bezahlt werden. Die Kosten können in einigen Fällen jedoch bei Vorlage entsprechender Nachweise über ein sogenanntes Kosten-Erstattungsverfahren von manchen Kassen erstattet werden. Sprechen Sie mich gerne auf die genaueren Bedingungen dieser Möglichkeit an.